Entrüstet zeigt sich SPÖ Chef und Vizekanzler Andreas Babler über die veröffentlichten Aussagen des Donaustädter Bezirksvorstehers Ernst Nevrivy, der ihn als „Dumpfbacke“ sowie als „versoffenen Bürgermeister“ bezeichnet hatte, der nichts könne.
„Da zeigt sich schon, wer hier der Dumme ist“, entgegnet Babler nun in einer Presseaussendung, die vom Medienminister versehentlich zuerst an die OBS geschickt, anstatt über OTS.at ausgespielt worden war, wodurch sich auch die Verzögerung erkläre, mit welcher Babler nun Stellung nehme: „Dankenswerterweise hat mich die OBS darüber informiert, dass meine Antwort bei ihnen eingegangen ist, also kann ich dem Nevrivy jetzt nocheinmal mit kühlerem Kopf antworten als zuvor, denn so dumm wie er muss man ersteinmal sein: Ich bin nämlich gar kein Bürgermeister mehr!“, poltert Babler.
Wer das nicht wisse, sich aber dennoch traue, ein Urteil über ihn fällen zu wollen, sei intellektuell eindeutig auf einer Ebene mit Patrick Star, so Babler und fügte an: „Aber nicht halb so sympathisch!“
Außerdem, so der Vizekanzler, sei es über die Maßen weltfremd, jemandem der existiere zu attestieren, er könne nichts. „Auch existieren muss man ersteinmal können!“, so Babler.
Als besonders verstörend sei es zusätzlich zu werten, dass Nevrivy ihn offensichtlich für eine junge Christina Applegate halte.
„Danke für das Kompliment, aber da sollte er sich schon einmal die Augen untersuchen lassen“, schloss der Medienminister.


