Am Mittwoch, 16.09.2026, lädt Andreas Babler sein Regierungsteam nach dem Ministerrat gegen 15 Uhr zu Tee und Gurkensandwiches in die SPÖ-Parteizentrale ein. (Bei der SPÖ handelt es sich um die „Sozialdemokratische Partei Österreich„, eine im Osten Österreichs aktive Kleinstpartei mit regionalen Hochburgen in Wien und dem Burgenland, Anm.)
Im Vorfeld der kurzfristig einberufenen Besprechung wurden angesichts der katastrophalen Umfrageergebnisse und der mehr oder weniger offensichtlichen kognitiven Besonderheit des Parteivorsitzenden Gerüchte über dessen Rücktritt von den Posten des Medienministers und SPÖ-Chefs laut; aber zu Unrecht, wie wasabibrot.com aus Insiderkreisen erfahren hat.
DIe Erneuerung der SPÖ
„Aber nein, der Andi geht nicht“, dementierte SPÖ-Bundesgeschäftsführer und bekennender Cringe-Zelebrant Klaus Seltenheim. Und: „Ganz im Gegenteil! Wir haben schon einen parteinahen Zementlieferant unseres Vertrauens beauftragt, mehrere Tonnen in die Löwelstraße zu liefern, um den Andi bis zu den Knöcheln einzuzementieren und damit auf alle Zeiten im Büro des Parteivorsitzenden zu verankern!“
Außerdem, so Seltenheim, werde diese Gelegenheit auch gleich für umfassende Renovierungen und Umgestaltungen genutzt. So würden die Wände sämtlicher Innenräume dunkelrot gestrichen, die Decken hellrot, was jedoch nichts mit dem angelsächsischen Wort für „Hölle“ zu tun habe.
„Ich verbitte mir solche Unterstellungen schon bevor sie erfolgen“, stellte Seltenheim klar. Es handle sich immerhin um die lange ersehnte Erneuerung der SPÖ – „Von Innen!“ – und darüber mache man keine Witze, „Nicht einmal schlechte!“
„Beste Werte, die wir je hatten!“
Was Babler seinem Regierungsteam stattdessen mitteilen wird, wollte Seltenheim nicht verraten, das hat wasabibrot.com jedoch von Ludwig-Heinrich Rotschopf, unserem Geheimkorrespondenten in den Reihen der Roten erfahren.
Rotschopf zufolge habe Babler in den letzten Wochen mehrere Umfragen in Auftrag gegeben, um die tatsächlichen und nicht durch boshafte Medien manipulierten Zustimmungswerte für die Sozialdemokratie zu erheben und grafisch einfach verständlich aufbereiten zu lassen.
Für die Aufarbeitung der Daten zeichnete Michaela Grubesa, Lebensgefährtin von Max Lercher und Excel-Listen-Expertin der SPÖ, verantwortlich. Die Ergebnisse beeindrucken, laut Rotschopf.
„Die Michaela hat mir unter vier Augen schon einmal gesagt, dass alle begeistert sein werden, es sind nämlich die besten Werte, die wir je hatten, wenn man herausrechnet, wie sehr die Umfragen durch Boulevardmedien wie das Fellner-Blatt verzerrt werden“, so Rotschopf, denn mit den unseriösen Hochrechnungsmethoden diverser Umfrageinstitute wolle man bei der SPÖ nichts zu tun haben.
Zwei der Umfragen wiesen Werte von jeweils 7,5 Prozent Zustimmung aus, eine von 9, eine von 10, eine von 11 und zwei weitere von jeweils 12,2 Prozent.
„In Summe macht das demnach 69,4 Prozent aus, um phänomenale 18,39 Prozent mehr als die SPÖ im Jahr 1979 erreichen konnte, hat mir die Michaela vorgerechnet. Und das ist schon beeindruckend“, so Rotschopf, der sich überzeugt zeigt, dass Babler angesichts solcher Zahlen fester denn je im Sattel sitze: „Da hätte er eigentlich auf den Zement verzichten können!“


