ÖVP für WKO-Abschaffung!

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Nun geht es Schlag auf Schlag. Nachdem die Volkspartei am Dienstag, 08.09.2026 erst durch ein Positionspapier aufhorchen ließ, in dem sie überlegt, die von der VP-Ministerin Susanne Raab (blonde Haare, irrer Blick) eingeführte und von der ÖVP bislang vehement verteidigte OBS Haushaltsabgabe abzuschaffen, folgt nun der zweite Paukenschlag: Die Wirtschaftskammer soll ebenfalls weg.

Anders als im Falle der vom Nettoeinkommen der Bürger zu bezahlende ORF Steuer will man diesmal nicht darauf warten, bis die FPÖ ankündigt, ein Volksbegehren einbringen zu wollen, sondern der Opposition schon vorsorglich den Wind aus den Segeln nehmen, erklärt VP-Generalsekretär Markus Gstöttner.

„Die FPÖ wird schon sehen, wie viele Menschen ein Volksbegehren unterstützen, wenn doch die vertrauenswürdigste und verlässlichste aller Parteien – die Volkspartei – auch überlegt, die Haushaltsabgabe abzuschaffen!“, zeigt sich Gstöttner zufrieden mit seinem ersten Streich und die Erklärung des zweiten folgte sogleich: „Und falls Kickl und die seinen jetzt auch noch auf die Idee kommen sollten ein Begehren über die Wirtschaftskammer zu starten und damit Versorgungsposten für bundes- sowie landespolitisch untaugliches Personal zu gefährden, so richten wir ihnen aus: Nicht nötig! Wir wollen die Abschaffung selbst!“

Schon 2074 solle darüber abgestimmt werden, ob die WKO denn noch zeitgemäß sei. „Es kann uns nicht schnell genug gehen!“, bekräftigte der VP-Generalsekretär und verwies auf die Unbeliebtheit der Wirtschaftskammer sowie darauf, dass eine Zwangsmitgliedschaft in einer Berufsvertretung abseits des Kommunismus schlicht bizarr wirke.

Außerdem, so Gstöttner, fordere die Volkspartei nun ein Ende der CO2 Abgabe, das Aus für Windkraft, die Festung Österreich, die Förderung österreichischen Erdgases sowie ein Genderverbot.

Auf die Frage von Journalisten, ob sich die Partei damit nicht auf eine unglaubwürdige Kopie der FPÖ reduziere, entgegnete Gstöttner, dass man natürlich die FPÖ wählen könne, wenn man rechtsextrem sei oder aber man könne in der Mitte der Gesellschaft bleiben und die ÖVP wählen, die dasselbe verspreche, aber noch viel mehr, nämlich zusätzlich 100.000 Euro jährlich Grundsicherung für jeden Staatsbürger, das Recht auf ein eigenes Raumschiff, mindestens zwölf mit Rohöl fahrende Autos pro Familie, sowie gratis Eiscreme für alle unter 104.

„Über Ausnahmen für 105-jährige und Ältere lässt sich aber sicherlich reden“, so Gstöttner.

Kritik an den durch die VP-Vorschläge anfallenden Kosten ließ der Generalsekretär nicht gelten: „Wer vor einem drohenden Budget-Kollaps warnt, zeige mir ein Versprechen der Stocker-ÖVP, das jemals umgesetzt wurde!“

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